Die Ansätze des holotropen Atmens haben eine lange Tradition. Schon bei indianischen Schamanen, Medizinmännern, Yogis und Naturvölkern wurden und werden spezielle Atemtechniken eingesetzt, um in andere Dimensionen des Bewusstseins zu gelangen. Im holotropen Atmen wird dieses alte Erfahrungswissen mit der modernen Bewusstseinspsychologie kombiniert. Der Patient wird mit Hilfe des beschleunigten Atmens (holotropen Atmens) in einen veränderten Bewusstseinszustand geführt. Durch die Hyperventilation wird das biochemische Gleichgewicht so verändert, dass tiefsitzende Spannungen an die Oberfläche kommen und sich entladen. Dabei können seelische Blockaden und Probleme identifiziert und integriert werden, wie etwa das realistische Wiedererleben des eigenen Geburtsprozesses. Wissenschaftler sind sich heutzutage einig, dass psychische Probleme ihre Wurzeln in nicht integrierten vergangenen Erfahrungen haben können. Diese Art von Prozessarbeit kann somit tief liegende Lebensblockaden lösen helfen und zu einer neuen Freiheit im Leben führen. Unterstützt wird diese Therapie- und Selbsterfahrungsform noch durch evokative Musik, spezielle Körperarbeit und intuitives Malen.
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